Der Sklavenwurm und seine Domina

Gerade zwei Tage bin ich wieder im Lande und schon seit gestern Abend nervös, weil ich da meinen neuen Termin bei meiner hoch verehrten Herrin erhalten habe. Mit gebeugtem Kopf stehe ich einen Meter entfernt vor der Eingangstür ihres Dominastudios. Als sie die Türe aufmacht, gehe ich einen Schritt vor bis unterhalb des Türrahmens und falle vor ihr auf die Knie. Demütig versuche ich den schwarzen Lackstiefel ihres rechten Beins an seiner Spitze mit meiner Zunge zu erhaschen. Abrupt zieht sie das Bein zurück. “Lass das, Sklave“, herrscht sie mich an, „du stehst jetzt sofort auf und erklärst mir anständig und deutlich, während du dich ausziehst, wo Du so lange warst!“ Ganz benommen richte ich mich auf und schiele zur geöffneten Türe. 

„Die machst Du zu, oder glaubst Du, das ist meine Arbeit,“ beobachtet sie mich streng und gibt mir einen derben Schubs. Artig drehe ich mich um und schließe leise die Tür. Vorsichtig knöpfe ich Jackett und Hose auf, „aha“, stellt meine sehr geschätzte Domina und Meisterin grinsend fest, „sogar von hinten kann ich erkennen, dass mein gut situiertes Sklavenschwein immer noch elegante Maßhosen trägt“. Ich nicke zustimmend und wende mich ihr zu. Ihr linker Arm weist auf einen hohen Stuhl, dorthin lege ich meine Sachen. Dann folgen Pullunder und Hemd. „So, was ist“, fragt sie ungeduldig, und ihre Blicke heften sich auf meinen Körper, als ich in Unterwäsche und Socken vor ihr stehe. „Ach wissen Sie, Herrin“, murmele ich, „ich weiß, ich hätte mich unbedingt vorher verabschieden müssen, aber diese Geschäftsreise kam so plötzlich, dass …““…dass Deine feinen, stets manikürten“, das „ü“ zieht sie mit höherer Stimme gefährlich lang, „nicht fähig waren, meine Telefonnummer zu wählen“, unterbricht sie so meine Worte laut und sarkastisch lachend. Unsicher lege ich meine Arme zurück und höre mich leise „Sie haben Recht, Herrin, bestrafen Sie mich dafür“ sagen. Im dem Moment fängt sie an, mich zu ohrfeigen, rechte Wange zwei, linke Wange zwei, immer wieder, dabei nennt sie laut und deutlich die einzelnen Ziffern ihrer Telefonnummer. Ich schlucke wortlos und lasse alles über mich ergehen. Ihre Telefonnummer ist lang, es ist die Mobilnummer mit elf Ziffern. Meine Wangen glühen schmerzhaft, als sie endlich aufhört. „Das war die kleine Vorspeise“, erklärt sie energisch, „für das Hauptmenü werde ich mir mehr Zeit nehmen als üblich“, drohend stellt sie sich dicht vor mich und zieht meine hinten verschränkten Arme nach vorne vor. Auf mein Zittern hin ernte ich nur ein süffisantes „nun, mein Nichts von Sklavenwurm, jetzt machen wir in gemütlichem, passendem Ambiente weiter“, dabei hat sie – ruck zuck – meine beiden Hände an den Enden mit einem kurzen Seil festgebunden. Ihre rechte Hand greift in die Mitte der engen Fixierung, und dann zieht sie mich hinter sich her in ihr domiantes Reich, ihr Dungeon, ihre Luststätte, um mich, den devoten Sklaven zu züchtigen und zu quälen…

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